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Regionale Rohstoffe?

Ich werde auf Märkten oft gefragt ob ich das Obst selbst besitze und die Fruchtdessertweine aus regionalen Rohstoffen sind.

Jahrelang hab ich mit Obst aus Familienbesitz experimentiert. Aber im Scale-up ist das einfach nicht machbar. Du kannst zwar 20L oder 60L Ansätze machen, doch wenn du umrechnest was du dafür im Verkauf verlangen müsstest und welcher Aufwand dahinter steckt, ist es eigentlich ein Hohn wenn der Kunde am Wochenmarkt diese Messlatte an einen Kleinstproduzenten und Kleinunternehmer legt. Ist die Gewerbeabsicht nur eine reine Beschäftigungstherapie oder willst du damit Geld verdienen?

Bei Hindberry Fruchtwein wird üblicherweise kein Obst aus eigenem/Nachbar’s Garten oder Wildobst von Windschutzgürteln/Wäldern für die gewerbliche Produktion verwendet.

  • Es geht sowohl um rechtliche Fragen wie der Herkunft des Obstes als auch um die Verarbeitung. Privat und hobbymäßig ist das natürlich möglich und auch legitim. Das Obst aus dem Hausgarten wird auch üblicherweise von der Familie verwertet. Hobbymäßig lässt sich vieles machen. Doch das ist kein Business-Case!

In der gewerblichen Produktion sind folgende Überlegungen wichtig

  • für verschiedene Obstarten sind verschiedene Maschinen nötig. Diese kosten viel Geld und brauchen noch mehr Lagerplatz. Es geht darum genau die richtige Menge einer optimal reifen Sorte zur Verfügung zu haben um genau eine definierte Menge Obstwein herstellen zu können.
  • HACCP. Denn faulige Früchte (Mykotoxine), Kerne/Steine und sonstige Fehlstellen, Verunreinigungen (Waschen) und Fremdkörper (Laub, Steine, Insekten etc.) haben in Fruchtwein nichts verloren.
  • Es geht um Risiko und Ressourcen: Spätfröste, Ernteausfälle, Wetterkapriolen
  • Wie erfolgt die Ernte? Braucht man Erntehelfer? Oder geht alles ganz alleine?
  • Transport und Transportbehältnisse
  • Verarbeitung
  • Zwischenlagerung – Tiefkühler
  • sonstige wirtschaftliche Überlegungen

Holunderbeeren Hindberry Fruchtwein

In der Sommerzeit ist oft nur ein kurzes Erntefenster vorhanden, das genutzt werden muss ehe das Obst überreif wird und abfällt. Und Nein Fallobst mit braunen Flecken eignet sich auch nicht mehr zum Schnapsbrennen, ein NoGo. Zu Alkohol wird laut Volksglauben nur das Obst verarbeitet, das man normalerweise kompostieren müsste und sich wirklich zu gar nichts mehr eignet.

Es gibt doch auch Gratisobst aus Nachbar’s Garten, rechnet sich das nicht?

Klar kann man ein bisschen was sparen ($). Doch man muss hoffen, dass sich die Obstsorte auch für die Herstellung von vorzüglichem Fruchtdessertwein eignet. Es gibt verschiedene Sorten einer Obstart, welche unterschiedlichen Geschmack besitzen. Kirsche ist nicht Kirsche. Wen dann wurmige Kirschen, die sich noch dazu schlecht vom Stein lösen und einen holzigen Geschmack besitzen und zu Oxidation neigen, nicht stören oder wem es egal ist was der Herr Nachbar vielleicht gespritzt hat, dann ist das eine echte Option.

Für kleine Weinansätze ist das durchaus überlegenswert. Wie gesagt hobbymäßig kann man solche Dinge – die ich als Spielerei bezeichne – immer machen und es ist auch nicht so tragisch wenn das Ergebnis nicht zu 100% befriedigt. Man bietet es ja keinem Kunden an.

Von der Idee her klingt es doch gut – verarbeiten was andere nicht brauchen oder wovon sie zu viel haben.frische Bananen Bananendessertwein Savanna Hindberry Fruchtwein Pellendorf

Auf Großmärkten oder generell Märkten (und klar auch den Supermärkten) wird täglich viel Obst und Gemüse entsorgt, das noch essbar wäre. Dasselbe Obst wird über weite Strecken transportiert und importiert, wofür wieder Unmengen an CO2 ausgestoßen wird. Es ist eine ethische Frage. Aber die betrifft alle!

Ich sehe mich nicht als Weltretter indem ich bei Hindberry Fruchtwein, einem Ein-Personen-Kleinstbetrieb, nur Überschussware verarbeite, die andere aus Profitgier importiert haben und dann wegwerfen. Die Frage ist warum soll ich mich um deren grundsätzliches Problem kümmern, wenn es ihnen wurscht ist was mit ihrer Ware passiert und sie diese lieber entsorgen um den Preis hoch zu halten? Nimmt man die Ware laufend ab, würde sich daran auch nichts ändern, denn man erzeugt dadurch auch wieder eine Nachfrage.

Ethik und die Frage der Regionalität scheint für Konzerne nicht relevant zu sein.

Es gibt einige lobenswerte Hersteller, die so agieren und Obst/Gemüse etc. einkochen um es haltbar zu machen bevor es verdirbt. Von der Idee her nicht schlecht. Die Frage ist immer welche Philosophie man hat und welches Endprodukt man anstrebt.

Aber wird es dem Kunden schmecken? Der Kunde ist schließlich kein Versuchstier! Andererseits auch die wichtige Frage ob das Business-Konzept ebenfalls funktionieren würde, wenn man nicht laufend auf Gratis-Rohstoffe zugreifen kann?

Es gibt Industriezweige, die sich mit dem Anbau, der Beschaffung und Verarbeitung von Obst, Säften und Konzentraten beschäftigen. Die gesamte Getränkeindustrie aber auch Süßwaren-, Konfitürenhersteller und Konditorzulieferer benötigen diese Rohstoffe. Es wäre unsinnig das Rad neu zu erfinden und alles selbst machen zu wollen. Ich mache Fruchtdessertwein. Punkt.

Es stellt sich eher die Frage ob der Ruf nach Regionalität nicht wieder polemisch ist. Denn was heisst regional? Sind Erdbeeren aus dem Burgenland, die in Niederösterreich verarbeitet werden, regional? Ist Obst, das aus der EU kommt, nicht auch irgendwie regional, global gesehen? Und wozu haben wir überhaupt die EU wenn jeder ohnehin nur seine eigenen Waren am liebsten hat und nicht über den imaginären Gartenzaun drüberschaut?

Wer raunzt, dem bleibt nichts anderes über als sich alles selbst anzubauen was er benötigt. Es gibt Obst, das regional an öffentlichen Orten wächst oder in Nachbar’s Garten. Wer es also regional will, sollte mehr in die Natur raus gehen oder sich einen eigenen Baum pflanzen und Selbstversorger werden. Um das Tierleid zu mildern, am besten auch selbst Hühner, Schweine und eine Kuh halten.

Wenn wir schon beim Thema regional sind, eine andere Frage: verzichten Sie auf Kaffee, Kakao, Tee und Schokolade? Die sind ja auch nicht regional, ganz und gar nicht. Und wie sieht es mit ihren Lieblings Soft- und Energydrinks oder ihrem täglichen Bier aus? Wo kommt denn die Gerste und der Hopfen dafür her? Fragen sie da auch extra beim Hersteller nach?

Diese bereits alltäglich gewordenen Produkte sind weit entfernt davon regional zu sein und werden teilweise auch gar nicht fair gehandelt und von riesigen Konzernen produziert. Dennoch es sind dies Produkte auf die kaum jemand verzichten möchte und die täglich sogar mehrmals (!) konsumiert werden. (Im Vergleich dazu – wie oft haben sie schon meine Fruchtdessertweine getrunken?) Und da sind wir noch gar nicht bei den vielen anderen verarbeiteten Lebensmitteln, die man im Handel findet. Fruchteis zum Beispiel oder Marmelade. Wo kommt denn da das Obst her? Und stört es sie, dass da auch Aromen und Farbstoffe hineingemischt werden? Ich bin mir sicher dass Ihnen noch weitere Beispiele einfallen wo große Firmen und bekannte Marken ihre Hände im Spiel haben und wo Regionalität absolut kein Thema ist. Wie schaut’s denn mit ihrer Kleidung und ihren Schuhen aus?

Interessanterweise wird immer erwartet, dass die Kleinen die Last stemmen und die Welt verbessern sollen. Am besten mit kleinstem Business-Startkapital und sich dann versuchen gegen die große Konkurrenz zu behaupten. Auf der anderen Seite ist es richtig liab wenn ein kleiner Hersteller, bestenfalls hobbymäßig, ein paar Liter Kriecherldessertwein herstellt, von einem Baum, den er selbst im Garten hat, von einer produzierten Menge von der er nicht leben kann und der Wein möglicherweise auch vom Geschmack her niemanden beeindruckt und zum Kauf überzeugt. Aber der Dessertwein ist zumindest regional und aus dem Obst vom eigenen Garten hergestellt.

Da sind die Leute am Wochenmarkt wieder glücklich – so idyllisch – und die Welt ist wieder in Ordnung, mit Heimatgefühl. Und am besten der Produzent nimmt die Flaschen auch noch zurück und wäscht diese aus um sie wiederzuverwenden. Fragt sich dann nur warum dafür überhaupt ein Gewerbe anmelden….

Grundsätzlich wäre es möglich

  • viele Fruchtdessertweine auch mit Bio-Rohstoffen zu produzieren. Doch würden Sie den Preis zahlen?
  • Fruchtdessertweine sind grundsätzlich auch immer vegan (logischerweise auch Laktose- und glutenfrei, denn wie sollte Milch oder Mehl auch rein kommen?).
  • bei entsprechender Nachfrage wäre auch eine Produktion mit regionalen Rohstoffen machbar

Sie haben regionales Obst? Kontaktieren Sie mich bitte

Erstes Presse-Interview

Samstag Vormittag nette Gesprächsrunde und Verkostung mit Tom Klinger vom Bezirksblatt und Claudia Hofbauer von der ÖVP Pellendorf/Himberg. Ob und Wann ein Artikel erscheinen wird, erfahrt ihr durch’s Bezirksblatt oder meinen Blog.

Folgt mir auf meinem Blog und auf Twitter

Bitte ladet eure Freunde dazu ein mir ebenfalls zu folgen!

Saturday morning nice talk and tasting with Tom Klinger from Bezirksblatt and Claudia Hofbauer from ÖVP Pellendorf/Himberg. You’ll find out – if and when the article comes out – in the Bezirksblatt or on my blog.

Follow me on my blog and on twitter

Please invite your friends to follow me too!

WKO Eintrag: Hindberry Fruchtweine und Fruchtdessertweine

Ich biete Fruchtdessertweine – DAS ideale Geschenk für Kenner und Genießer. Fruchtweine sind weinähnliche Getränke, die ausschließlich aus Früchten (und nicht aus Trauben) durch alkoholische Gärung hergestellt werden und geschmacklich zwischen Wein und Likör liegen.

Die pikante Fruchtsäure wird harmonisch mit Restzucker abgerundet wodurch Hindberry Fruchtweine nicht so süß wie Liköre schmecken. Sie eignen sich vorzüglich als Begleitung zu Käse, Süßspeisen und Schokolade oder können ihrerseits als fruchtiges, alkoholisches Dessert genossen werden.

Mein Hauptaugenmerk liegt in der Herstellung von Assemblagen und nicht von reinsortigen Fruchtweinen um komplexere Aromatik und weinigeren Charakter zu erzielen.

Ich biete meine Fruchtdessertweine in einer Geschenkbox zu jeweils 3 verschiedenen Sorten an, so ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit dem „Refill-the Box-Gutschein“, der jeder Box beiliegt, ist ein Nachkauf mit Rabatt bei uns im Weingut möglich, so werden Sie nicht nur Stammkunde sondern können vor Ort alle Kreationen verkosten und sich ihre Lieblingssorten aussuchen.

Noch unschlüssig? Kommen Sie doch zu einer Verkostung vorbei und bilden Sie sich ihre eigene Meinung.
Gönnen Sie sich das Besondere und verkosten Sie meine Hindberry Fruchtweine!

* Firmengeschenke für Weihnachten, Geburtstage, etc.
* Werbegeschenke
* für Genießer, Süßwein- und Likörliebhaber
* für Damen, die es gerne fruchtig haben
* zur Torte, Cupcake oder Kuchen (Restaurants)
* als Begleitung zu Käse und Schokolade (Restaurants)

Hindberry Fruchtwein ist B2C ausgerichtet. Allerdings lassen sich unsere Fruchtdessertweine flaschenweise sicherlich auch für Hotels (Minibar, als Mitbringsel, Geschenk) oder gehobene Restaurants oder Patisserie verwenden. Nachtisch+Dessertweinglas als Kombiangebot oder für Tortenhersteller der Mitverkauf von Kleinflaschen oder einer Geschenkbox passend zum Nachtisch.

link zum WKO Eintrag

 

WKO Eintrag: Ihre Präsentationsveranstaltung mit Fruchtwein-Verkostung

Ich suche Dienstleister, die Verkaufs- und Präsentationsveranstaltungen direkt beim Kunden abhalten. Konkret wären dies Tupperwareparty, Kerzenparty, Schmuckparty, Dessous- oder Sextoyparty aber auch Friseurparties etc. wären möglich. Ich suche hierfür interessierte Personen, die so eine Veranstaltung in Kooperation mit einer Fruchtweinverkostung bei mir vor Ort im Weingut abhalten möchten – anstatt bei einem Kunden zu Hause. An meinem Standort wäre Platz für 4-8 Personen.

Dies wäre ein Mehrwert für den Kunden und gemeinsame Werbung für zwei Unternehmen, da ich über Aktuelles auf meinem Blog berichte und damit auch die Möglichkeit besteht für Sie neue Kunden zu gewinnen oder mit anderen Dienstleistern zu netzwerken und die Kundengruppe auszuweiten.

Die Idee entstand daraus, dass es sicherlich Personen gibt, die solche Parties nicht bei sich zu Hause abhalten können oder wollen und dies lieber an einem neutralen Ort täten. Zu wenig Platz, man will niemanden einladen oder der Mann ist dagegen, man hat keine Ruhe etc. Dies wäre eine Alternative und die Lage nur 10km im Süden von Wien/Schwechat entfernt ist sehr zentral. Bei uns vor Ort (Einfamilienhaus) kann man ohnehin jederzeit regulär Fruchtweine verkosten kommen. Wir sind auch auf Tripadvisor zu finden – für kleinere Reisegruppen empfehlenswert. Auch internationale Gäste sind bei uns Willkommen!

Sie als Dienstleister haben Kontakt zu ihren Kunden und können auf Netzwerke zurückgreifen und Rückfragen ob Interesse besteht. Für mich wäre die Kooperation in erster Linie zwecks Steigerung der Bekanntheit von Interesse, da meine Zielgruppe Endkunden sind, die gerne gemütlich ein Gläschen Dessertwein trinken. Erfahrungsgemäß kommen meine Fruchtweine in geselliger, entspannter Runde sehr gut an und es besteht keine Kaufsverpflichtung. Ich würde den Standort gerne als Treffpunkt etablieren, denn in unserem kleinen Dorf gibt es lediglich ein Hotel das Übernachtungen anbietet (als Alternative zur Heimfahrt) sonst keinerlei Gaststätten oder Einbkaufsmöglichkeiten.

Die bei solchen Veranstaltungen üblichen Gastgeberrabatte können weiterhin von der Veranstalterin in Anspruch genommen werden. Ich stelle lediglich die Location zur Verfügung. Ihre Kunden können gerne Speisen und Getränke mitbringen, da von mir keine Speisen ausgegeben werden. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dieses Angebot nicht für Kaffeefahrten geeignet ist. Ich richte mich mit dem Angebot eher an Damenrunden und Freundinnen, die mal etwas Neues ausprobieren möchten und für fruchtige Dessertweine zu begeistern sind – als Bonus zur Party. Mein Ziel ist es Ihnen einen schönen Abend in gemütlicher Atmosphäre zu verschaffen.

Ein gegenseitiges Kennenlernen vor einer Veranstaltung ist in meinem Interesse. Gerne können Sie mich kontaktieren oder zu einer Verkostung vorbeikommen und wir können alles in Ruhe besprechen.

link zur WKO-Seite

Das war die Carportparty vom 17.6.

Tolle Stimmung und eine super Band – das war die Carportparty vom 17.6. in Pellendorf. Es gab Thüringer Premium Bier und diverse italienische Biersorten zu verkosten sowie Cider, Softdrinks und Hindberry Fruchtweine, neben Knabbereien und kleineren Snacks.

Das Event wurde von einem Privatkonzert der Schwechater Kultband Brutal Enough begleitet, exklusiv für Hindberry Fruchtwein. Die Band ist bald am Stadtfest in Schwechat live zu bestaunen. Unsere Gäste waren allesamt begeistert von der Performance und es gab Standing Ovations. Eine gelungene Veranstaltung.

Bald steht das nächste Event an, geplant für Anfang Juli. Wer diesmal dabei sein möchte, bitte rechtzeitig Kontakt aufnehmen. Wegen der starken Nachfrage nur begrenzte Teilnehmerzahl möglich!

Diesmal vielleicht auch mit Dresscode. Fetischkleidung und Strapse für die Damen 😉 aber da sind wir uns noch nicht sicher – gerne könnt ihr darüber in den Kommentaren abstimmen

With Hindberry Fruchtwein around the World: the history of alcohol

Today I only post a short video and some infos for you.

As you might know that some beverages were left out in this video. Pulque, Kumis, Ricewine and so on

Want to know more? Read my Series „With Hindberry Fruchtwein around the World“

There are very different sources for alcoholic beverages

Short overview about my blog posts

Tree and plant saps

  1. Beer
  2. Sake – Ricewine
  3. Kvass
  1. Apple Cider
  2. Grapes
  3. Nuts

Animal Source

Want to know more? Please write and comment – I may add more information if you are interested. The topic is very deep and can be expanded if needed. But I didn’t want to make it too complicated for you to read.

With Hindberry Fruchtwein around the World: Liqueur and Spirits

Spirits

Spirits are made of fermented fruits or grains or roots or a mixture of fruits and spirits (brandy). Spirits are always distilled. The fermentation process is similar to fruitwinemaking but different. Increasing the alcohol content with sugar is not allowed if you want to make fruit spirits. High acid content doesn’t matter if you want to make a spirit. Too much acid is acceptable here because you don’t drink the mesh.

In Austria we know Schnaps, Brand and Geist – and for lot’s of people they are all the same, but they are not

  • Schnaps contains at least 1/3 fruit spirit and the other part is neutral alcohol, you may add artificial flavourings. We know the Marillenschnaps which has an unpleasent bouquet of the artificial aroma. But some people seem to like it that way. Schnaps is often cheap and very drinky.
  • Brand is only 100% fruit spirit – without flavouring and it’s expensive: e.g. Marillenbrand, Apfelbrand
  • Geist is a brandy that is produced by mixing fruits or herbs with alcohol followed by distillation: e.g. Himbeergeist, Gin

Liqueur

If you want to make Liqueur you add fruit or fruitjuice (or other ingredients like eggs, cream, herbs, spices etc.) to alcohol, sugar and water and sometimes artificial colours and flavourings. Liqueurs must have at least 15%Vol. and 100g/l residual sugar. Egg liqueur at least 14% Vol. More information you can find in Austria Lebensmittelcodex Kapitel B23 Spirituosen.

A quick Recipe for homemade use and a short shelf-life of up to 3 days in a refrigerator: Egg Liqueur

but you can also make Irish cream liqueur with instant coffee, vanilla, sugar, condensed milk and whisky too 😉

Some recipes are fast and easy to make – BUT not very safe and suitable for long term storage. You shouldn’t give them away for a present because eggs and cream may contain bacteria and too long storage under wrong conditions may bear a health risk. You should only make them for yourself and just in time when you want to use them. They are very easy to make, so no excuse. Always remember that the alcohol content of the finished product should be at least 15%Vol. Fruit Liqueurs or others with herbs or spices are not that critical as eggs and cream. Making fruit, herb or ginger liqueur is easy and they can be stored without caution.

I’ve found some cream liqueur recipes on the internet and in blogs which only contain 5-9%Vol. when you calculate the recipe and people give them away for present. So it’s only a warning. Always calculate for yourself! When you drink them right away from the mixing bowl everything may be fine but storing these beverages for a long time may become very nasty. And we all know about those presents you get at christmas, then you store them on a shelf in a warm room and you finally open and taste them in summer. Don’t do this with homemade egg and cream liqueurs!

here is a short calculation for quick use:

170ml x 96%Vol. – makes 1L of 16,3%Vol.       400ml x 40%Vol. – makes 1L of 16%Vol.

if you want that by gramm (with a Density Ethanol-Water-Mixture Table at 20°C)

170ml*0,8 = 136g    or                                               400 ml *0,93 = 372g

or by calculating from scratch

1 Liter Alkohol with 96% =  (1000-960) +960*0,8 = 40+768 = is 808g ;  170ml = 137g

1 Liter Alkohol with 40% = (1000-400)+400 x 0,8 = 600+320 = is 920g; 400ml = 368g

You can take  ~ 136-137 or 140g with 96%Vol. or 368-372 or just 370g with 40%Vol.

if you have not a 1 Liter bottle but a 0,7L bottle you just have to multiply this with 0,7, so simple!


Fruit ports =/ Fruit Liqueur?

Fruitdessertwines may be produced with addition of alcohol similar to portwine or fruit liqueur. The final product may have up to 22%Vol. A differentiation between fruitport and fruit liqueur is very difficult. Such products are called intermediate goods (Zwischenerzeugnisse) and are taxed.

If you want to differentiate fruitdessertwine and fruit liqueur you may look at the residual sugar content and the overall body and complexity. Fruitdessertwines have a harmonious acid content and a bouquet from fermentation, more complex not so clear und straightforward as a mixture of juice and alcohol.

Fruit liqueur often lacks acid and tastes very sweet, there is no counterpart in it. You may produce fruitdessertwines from dry to sweet but liqueurs must contain at least 100g/l RS. Fruitwines must contain a minimum of fruitjuice (often around 70%) which means that the dilution with water is very restricted and often the addition of sugar dilutes the juice solely. You need lot’s of body to compensate the high alcohol content in your fruitwine otherwise it would taste too hot and thin. Often there are higher amounts of fruitjuice because you may add concentrate especially low-acid juice.

The residual sugar in liqueurs takes the task to give the beverage body. Often you add a few % glucose (Trockenstärkesirup). The Trockenstärkesirup is produced by hydrolysis of starch and contains high-molecular carbohydrates like maltodextrin which only has the sweetness of a third of sugar but adds body and thickness. The Liqueur lingers longer in your mouth and tastes fuller.

The juice content must be at least 20L per 100L finished Liqueur (min. 20%). Fruit liqueurs with high juice content are very rare because the selling price increases significantly. To compensate that you have to increase the fruitflavour and colour because you only add a minimum of fruitjuice. Alcohol is often the priciest ingredient. So you have to economize on the other additives.

Holunderbeeren Hindberry Fruchtwein

The production of liqueur is simple and fast. It’s just mixing ingredients. Fermenting fruitwine is challenging and time consuming and something can get wrong with fermentation, it’s risky and you must have knowledge about winemaking. But on the other hand liqueurs are expensive to produce because you have to buy pricy alcohol. Producing liqueur commercially is competing with homemade liqueurs by housewives. They are simple to make. Everyone can mix the ingredients and make liqueur and you even get those flavourings and additives if you really want to.

In Austria Liqueur seems to compete with fruitdessertwine because farmers only produce liqueur and not fruitwine. Often people don’t know that fruitwine exists or it’s is possible to make. They didn’t learn it and it’s not common knowledge. Liqueur is simple to make and can be produced on a low scale too if you want to expand your portfolio and often liqueurs are homemade, even by farmers. Fruits are expensive and to make fruitwine you need lots of fruit and you must be able to process it. These two products may look and taste similar but they are different – in philosophy, law and manufacturing.