Der Preis ist zu hoch!

Ich höre immer wieder, dass die Preise von Hindberry Fruchtwein zu hoch sind.
Wir hatten unzählige Diskussionen innerhalb der Familie über den Verkaufspreis. Ich habe den Markt gründlich analysiert und Konkurrenzbetriebe mit Fruchtdessertweinen im Sortiment verglichen. Mir die Preise von Herstellern von handgemachten Likören, die mit meinen Fruchtdessertweinen vergleichbar sind, angesehen. Es gibt so weit ich informiert bin, keinen einzigen Hersteller, der Fruchtdessertwein in Form von Assemblagen ausbaut und in Österreich gibt es nicht mal eine Hand voll Hersteller solcher Produkte, die meist bäuerlich sind. Man kann also ruhig behaupten Fruchtdessertwein ist komplett unbekannt und es gibt keine direkte Konkurrenz in diesem Bereich. Aber es gibt natürlich eine Vielzahl anderer Konkurrenzprodukte, die im unteren Preissegment angesiedelt sind von Wein über aromatisiere Getränke bis hin zu preiswerten Likören und dergleichen, meist von großen Firmen produziert.
Wir vermarkten in erster Linie Geschenkboxen für Genießer und Verwöhnte, die das Besondere suchen.
Keinen Trinkalkohol in Literflaschen. Wir bieten daher auch 3 verschiedene Geschmacksrichtungen a 0,25L zum vergleichbaren Preis der Konkurrenz an, wo man lediglich eine 0,75L Flasche bekommt und meist vorher nicht die Gelegenheit bekommt zu verkosten. Deswegen wollte ich auch die Geschenkbox dazu haben um dem Kunden einen Mehrwert zu bieten – für ein schönes Geschenk. Die Etiketten sind selbst gemalt und alles handgemacht.
Hindberry Fruchtwein Geschenkbox Fruchtdessertwein Obstwein Fruchtwein Obstwermut
Manche behaupten unsere Preise wären zu hoch. Doch zu hoch im Vergleich zu was?
Für die Preise von einem Ein-Personen-Unternehmen, das von A-Z alles selbst macht – von Errichtung der Betriebsstätte über Produktentwicklung, Produktion in einer kleinen Manufaktur wo alles händisch erfolgt, Grafikdesign, Marketing und Onlinemarketing, Vertrieb und Verkauf auf Märkten, wie auch Neukundenakquise in einer stark umkämpften Branche und das alles ohne Netzwerk, das im Hintergrund arbeitet. Ebenso sind Kostproben immer gratis, es besteht kein Kaufzwang und man kann jederzeit vorbeikommen auch außerhalb der Öffnungszeiten. Ich bin quasi 24 Stunden für meine Kunden erreichbar. Nebenbei betreibe ich meine Homepage selbst und verfasse Beiträge und Artikel um meinen Lesern immer wieder Neues zu präsentieren.
Fakt ist, dass in Österreich kaum jemand Fruchtdessertwein produziert. Die Herstellung ist viel aufwändiger und langwieriger als die von normalem Fruchtwein. Wenn man klassischen Fruchtwein findet, falls, ist dieser meist sortenrein aber nicht in Form von Assemblagen ausgebaut. Man kann Wein aus Keltertrauben nicht direkt mit Früchten wie etwa teurem Beerenobst vergleichen. Jeder der einkaufen geht weiß was ein Kilo Himbeeren kostet.
Ich sammele mein Obst nicht an Straßenrändern oder in den Gärten von Nachbarn und Bekannten sondern kaufe 1A Ware ein, weil für mich der Geschmack des Endproduktes zählt und man nur mit bestem Obst erstklassigen Fruchtwein herstellen kann. Ich habe mich über 2 Jahre intensiv mit den Rezepturen für meine Produkte befasst und war auf der Suche nach den optimalen Rohstoffen. Dass der Fruchtwein so schmeckt wie er schmeckt ist das Ergebnis eines Schaffensprozesses und es werden nur die besten Prototypen vermarktet.
Als Vergleich biete ich dazu die aktuellen Preise von Volksfesten wie etwa der Wiener Wiesn oder dem Oktoberfest in München an. Ein Maß Bier heuer bis 10,70. Die Maß Weißbier 15,60 und Tafelwasser stolze 9 Euro. https://kurier.at/chronik/weltchronik/oktoberfest-2017-so-viel-kostet-die-mass-bier/270.790.981
Wer meint 1 L Bier wäre ja mehr als 0,25L Dessertwein, eindeutig. Aber unser Fruchtdessertwein kann, wenn man möchte, auch auf einen Liter aufgespritzt werden, wenn man direkt vergleichen will um nahezu auf dieselben %Vol. zu kommen. Wäre der Preis ein Thema, wären solche Veranstaltungen nicht gar so gut besucht, ganz im Gegenteil. Denkt mal darüber nach.
Ich behaupte, dass man Fruchtdessertwein nicht täglich konsumiert und dass man auch bewusst kaufen kann. Entweder beim Großkonzern oder beim kleinen Betrieb in der Nachbarschaft.
Ich habe noch weitere Beispiele für Preise.
Was kostet eine Pizza? Ein bisschen Wasser, Mehl und ein paar Reste aus dem Kühlschrank und dafür bezahlst du 7 Euro? Arbeitszeit gerade mal 10min. Oder hast du schon mal eine 0,7L Flasche Vodka im Club gekauft? 75 Euro für eine Flasche, die im Geschäft nicht mal 10 Euro kostet, Meisterleistung! Was kostet noch mal Vodka Redbull mit 4cl Vodka? Einen knappen 10er.
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